Claus Penquitt

 

Leichtigkeit, Harmonie, feine Hilfengebung – das sind die Hauptfeiler der Reitweise, die Ausbilder Claus Penquitt jahrzehntelang lehrte. Dabei verband er stets das Beste aus verschiedenen Reitweisen und lehrte nach barocken, altkalifonischen und iberischen Vorbildern. Sein Buch „Die Freizeitreiter-Akademie“ wurde so der Inbegriff für feines Freizeitreiten – egal übrigens auf welchem Pferd .

Die eigentliche Freizeitreit-Akademie ®, sprich seinen Ausbildungsstall , hat Claus Pequitt , der mittlerweile über 85 Jahre alt ist, nun endgültig aufgegeben. Er lehrt und reitet nicht mehr. Das verbietet ihm seine Gesundheit. Aber seine Ideen, seine Anleitungen für feines Freizeitreiten sind zeitlos und haben weiterhin Bestand.

Einer, der heute noch auf Penquitts Spuren wandelt, ist Pferdemann und Trainer Hartmut Luther.

„Als ich Claus Penquitt 1986 kennen lernte, nahm seine Karriere gerade einen steilflugartigen Anfang. Als ich zehn Jahre später einer seiner ersten Trainer wurde, war mein Werdegang damit bereits besiegelt. Kaum einer verbreitet heutzutage seine „reine Lehre“. Ich bemühe mich darum unter dem Label „Soft-Horse-Riding“.

Link zu Hartmut Luther`s Soft Horse Riding

Hartmuts BLOG

 

Seine Pferde Watani und Vigoroso leben beide nicht mehr und der Nachruf wurde in einem kleinen Film veröffentlicht.

 

Die Gänse waren seine Liebe und auch die Wachhunde. Somit hatten echte Hunde am Gelände keinen Zutritt.

Kaum jemand, der bei ihm war, vergisst die Zeit mit seinen amüsanten Geschichten und Anekdoten. Zitat aus der Zeit: “ Cornelia geh nicht so schnell im Schritt, ich komm im Galopp nicht mit „. Damit meinte er den wunderbaren Canter Galopp, den er reiten konnte, während Cornelia mit ihrem Pferd Benjo offensichtlich im Schritt spazieren ging. :)