Reiten, Kutschieren, Longieren, Voltigieren

Jeder weiß, dass man auf Pferden reiten kann. Als Sportarten gibt es beispielsweise den Pferderennsport, das Dressurreiten und das Springreiten und viele andere Möglichkeiten, auf dem Pferderücken sitzend das Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter im Wettbewerb zu messen. Aus dem Zirkus ist das Kunstreiten bekannt, bei dem die Pferde meist frei im Kreis laufen und die Artisten am und auf dem Pferd allein oder zu mehreren akrobatische Figuren zeigen.

Pferde, die ziehen

Es gibt auch Pferde, die einen Wagen ziehen. Einige ihrer Vertreter laufen häufig in Großstädten durch das Zentrum und ermöglichen Touristen eine Kutschfahrt. Im Pferdesport werden Traber vor ein Sulky gespannt und ziehen ihren Fahrer um die Rennbahn. Es gibt aber auch Trabreit-Veranstaltungen, hauptsächlich in Deutschland, Österreich und Frankreich.

Pferde, die im Kreis laufen

Pferde werden zum Aufwärmen oder Abkühlen, für das Training oder die Bewegung auch longiert. Das heißt, dass das Pferd an einer Leine (Longe) um den Trainer läuft und aus der Entfernung Befehle erhält. Auch Reitanfänger werden gerne auf ein Longenpferd gesetzt. Hier können sie sich auf den richtigen Sitz und die korrekte Haltung konzentrieren und müssen nicht gleichzeitig noch das Pferd lenken. Und auch das Voltigieren wird an der Longe durchgeführt.

Mit Gurt und Decke

Häufig wird pferdebegeisterten Kindern empfohlen, vor dem Reitunterricht ein paar Stunden zu longieren oder auch zu voltigieren. Und es sind nicht wenige, die neben dem Reiten bei diesem Sport bleiben. Zum Voltigieren brauchen die Kinder nicht viel, zum Beispiel bequeme, anliegende Kleidung, wie man sie auch im https://kidsbrandstore.de/ bestellen kann, sowie Voltigier- oder Gymnastikschläppchen. Nimmt man später an Turnieren teil, wird die Ausstattung natürlich professioneller.

Die zum Voltigieren eingesetzten Pferde werden sorgfältig ausgewählt. Sie müssen sehr laufruhig sein, gerne an der Longe laufen, gut gehorchen, sicher die Gänge wechseln und absolut entspannt sein. Denn beim Voltigieren springt man unter anderem auf das gehende, trabende oder galoppierende Pferd auf und auch von ihm herunter. Viele Übungen werden mit höchstens drei Personen ausgeführt. Diese Beanspruchung muss das Pferd hinnehmen können.

Pferde aus Holz

Es gibt definierte Einzel- und Gruppenübungen. Häufig werden die Übungen zunächst auf einem Holzpferd geübt. Das Holzpferd hat, wie das Voltigierpferd auch, einen gepolsterten Voltigiergurt mit Haltegriffen und zwei Fußschlaufen und einer Mittelschlaufe und eine Voltigierdecke. Diese soll den Pferderücken schützen.

Übungen sind beispielsweise der Grundsitz oder die Mühle, bei der der Reiter nach und nach die Beine über den Rücken des Pferdes hebt und nach dem Grundsitz seitlich, rückwärts, wieder seitlich und schließlich wieder im Grundsitz sitzt. Ebenfalls kann der Voltigierende auf dem Pferd knien oder stehen. Auch ein Schulterstand ist möglich. Alle Übungen werden in allen Gangarten vorgeführt.

Sport für alle

Voltigieren war vor nicht allzu langer Zeit ein Pferdesport für Kinder und Jugendliche. Mittlerweile beteiligen sich auch Erwachsene an Turnieren. Voltigieren ist eine Sportart, die sehr den Gleichgewichtssinn schult, den ganzen Körper trainiert und gleichzeitig den Umgang mit Pferden berücksichtigt.

Neben den in diesem Artikel genannten Möglichkeiten gibt es noch viele andere Sportarten, die mit dem Pferd ausgeführt werden können. Diese werden in anderen Artikeln noch Thema sein.

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